
Am Ufer der Isar wird die Leiche eines Mannes gefunden. Es ist der einst erfolgreiche Grafiker Werner Hübner und die Familie des Opfers trifft es mehr als hart. War es eine Eifersuchtstat oder hat das Opfer dieses Tatortes einfach den Niedergang seines Studios nicht verkraftet. Dieser Tatort gibt viel Anlass für Spekulationen. Doch etwas ist Fakt. Anne Hübner, die Frau des Opfers, steht nun mit dem Sohn René, der Tochter Julia und dem über eine Stiftung nach München gekommenen Pflegekind Salima allein da.
Das Kind ist an Leukämie erkrankt und wird von Dr. Jahnn und Prof. Frey im Krankenhaus zusammen mit anderen Kindern, welche gegen Bezahlung einen Platz bei anderen Münchner Familien gefunden haben, exklusiv behandelt. Für die beiden Münchner Hauptkommissare Franz Leitmayr und Ivo Batic stellt sich die Frage nach der Ursache für die häufigen wütenden Ausfälle des Familienvaters. Die anderen Pflegeeltern berichteten davon genauso wie die beiden angesehenen Mediziner. Doch es will sich kein Motiv im Umfeld des Klinikpersonals finden. Dort sind sie viel zu sehr damit beschäftigt ein Mittel auf den Markt zu bringen, was der Blutkrankheit gewachsen ist.
Besetzung
Kriminalhauptkommissar Ivo Batic – Miroslav Nemec
Kriminalhauptkommissar Franz Leitmayr – Udo Wachtveitl
Werner Hübner – Martin Rapold
Anne Hübner – Stephanie Japp
Julia Hübner – Dido Knöpfel
Salima Khalil – Eslem Gür
Andreas Greindl – Hans-Michael Rehberg
Dr. Katharina Jung – Gundi Ellert
René Hübner – Janos Körtge
Dr. Dr. Martin Jahnn – Joachim Król
Prof. Ansgar Frey – Hanns Zischler
Dr. Sina Fröhlich – Brigitte Hobmeier
Eugen Otto – Johann von Bülow
Justus von Ahlen – Jonathan Beck
Herr Samers – Sigi Zimmerschied
Caroline Puck – Sarah Beck
Stab
Regie: Dagmar Knöpfel
Kamera: Martin Farkas
Buch: Ingeborg Bellmann
Musik: Thomas Osterhoff
Erstausstrahlung 23.11.2008
Bilder: BR/Barbara Bauriedl
Tags Batic, BR, Leitmayr, Miroslav Nemec, Udo Wachtveitl



2 Kommentare
Ein super Tatort!!!
Er berührt zwar mehr als er mitreißt, aber das ist ja nicht schlimm. Es war ein guter Münchener, aber sicher nicht der beste doch er treibt durch die Dramatik mit den Kindern an zum weiterschauen an und ist zwar für die Münchener ungewöhnlich schlicht gehalten was den Homor betrifft, aber genau richtig.
Ich finde es ist eine schöne und berührende Geschichte.
erschreckend, wenn man dieser geschichte folgt.
wirklich nur fiktion…?
das erinnert wieder an diesen futtermittelskandal, wo
jedes mittel recht erscheint um genügend profit zu machen.
diese geschichte war ganz schön realistisch, erschreckend
relistisch.
grüsse