Es funkt noch immer zwischen den beiden im Tatort „Klassentreffen“. Max Ballauf trifft in seiner Heimatstadt beim Klassentreffen auf seine Jugendliebe. Doch Katja ist inzwischen verheiratet und hat mit dem damaligen Kassenkameraden Stefan Dorn zwei Kinder. Das Fest endet für sie im Streit und Stefan Dorn wird am Morgen darauf tot in seinem Hotelzimmer aufgefunden.
Nun steht im Tatort „Klassentreffen“ auch Max Ballauf unter Verdacht, seinen alten Schulfreund von früher getötet zu haben. Hauptkommissarin Vossbeck aus Essen verhört Max Ballauf. Doch der Mord an Stefan Dorn zieht schnell größere Kreise. Er war als Geschäftsführer der Stiftung RUHR 2010 auch für die Vergabe von großen Aufträgen für Bauvorhaben zuständig und verantwortlich.
Steht der Tod von Stefan Dorn etwa mit dem Mord an Franz Tarrach, einem Bauunternehmer aus Köln, in Zusammenhang? Freddy Schenk und die Kommissarassistentin Franziska Lüttgenjohann ermitteln im Tatort „Klassentreffen“ aktuell in diesem Fall. Franz Tarrach soll auf seinen Baustellen im ganz großen Stil auf die Arbeit von Schwarzarbeitern zurückgriffen haben. Nun eilt Freddy Schenk zu seinem Freund nach Essen, um die Zusammenhänge im Tatort „Klassentreffen“ aufzuklären und Max Ballauf, seinen Freund, zu unterstützen. Dieser steht nämlich wieder im Visier der Mordkommission in Essen. Es wurden Blutspuren des Opfers an der Kleidung von Max Ballauf gefunden und nun gerät dieser im Tatort „Klassentreffen“ wieder in Erklärungsnöte.
Besetzung der Tatort – Folge „Klassentreffen“:
Freddy Schenk – Dietmar Bär
Max Ballauf – Klaus J. Behrendt
Franziska Lüttgenjohann – Tessa Mittelstädt
Hauptkommissarin Vossbeck – Angelika Bartsch
Katja Dorn – Karoline Eichhorn
Julia Gerber – Jasmin Schwiers
Stefan Dorn – Oliver Stritzel
Sonja – Helga Bellinghausen
Klaus Michalke – Martin Brambach
Dr. Roth – Joe Bausch
Olaf Benrath – Holger Kunkel
Peter – Rolf Berg
Bettina Hartmann – Catrin Striebeck
Stab
Regie: Kaspar Heidelbach
Kamera: Clemens Messow
Buch: Jürgen Werner
Musik: Arno Steffens
Erstausstrahlung der Tatort – Folge „Klassentreffen“: 10.01.2010
Bilder: WDR/Frank W. Hempel








29 Kommentare
Die Tatorte mit Ballauf und Schenk sind eigentlich immer ganz nett…mal schaun, wie der heut abend ist:)
Wer weiss, wie es ausgeht?
Muss eigentlich in jedem Tatort einer der Ermittelnden verdächtig werden – allmählich wird das zur Masche – jetzt auch schon wieder!
In welchem Hotel fand das “Klassentreffen” statt? Wer kann mir das sagen?
Ich fands ganz in Ordnung. Der Spannungsbogen hat gestimmt. Und ich fand es gut, dass sie dem Max mal ein bisschen Midlife-Crisis verpasst haben. Die Kölner Kommissare mit ihrer Frittenbude wirken sonst doch immer sehr steril.
Insgesamt enttäuschend! Die Werbemasche für “Ruhr 2010″ wirkte ziemlich plump und dass einer der Ermittler mal wieder selbst unter Verdacht gerät ist auch langsam abgedroschen. Wenn ich mich richtig erinnere, dann gab’s doch gerade bei den Kölnern mal eine Folge, in der Schenk unter Verdacht kam und dann sogar eine Geisel genommen hat, um abzuhauen. Es wird Zeit, dass diese Verwicklungen der Ermittler in die Fälle aufhören!
Da haben wohl Regisseur und Drehbuchautor die falschen Vorsätze fürs neue Jahr gefaßt. Bin enttäuscht.
Bin eine der wenigen, die den Tatort echt super fanden. Ich mag die zwei Schauspieler einfach total gern und für mich wars ein entspannter und schöner Sonntag Abend.
Eigentlich finde ich die beiden Kölner toll. Aber ich muß leider auch sagen, daß sie so ganz langsam etwas langweilig werden. Sehr schade…die brauchen mal wieder ein wenig mehr pepp…
Der Tatort hatte keine klare Linie, hat mir nicht gut gefallen. Passend war dann noch, dass sie das leckere Kölsch am Ende einfach haben stehen lassen!
ich fands naja, eher schlecht im gegensatz zu dem, was in letzter zeit kam! … die ermittlerin hatte null mimik. manchmal sollte man das botox doch weglassen… ;) wer kommt nächste woche dran?
Naja. Naja. Nicht so mein Fall.
War sehr schwach im Vergleich zu letzter Woche.
Mal seh’n was die nächste Woche bringt.
Muss auch sagen, dass mir da Fritz Pleitgen als ehemaliger WDR Intendant und jetzt Chef von Ruhr 2010 ein bisschen zu sehr reingefunkt hat; Es war stellenweise wirklich eine reine Werbetour. Aber auch auch die Essener Ermittlerin ging mir mit ihrer affektierten Art komplett gegen den Strich. Ganz schlechter Tatort.
mein Fernseher ist gestern abgefratzt, just als Ballauf bei seiner alten Klassenlibe steht + sie ihm erklärt, sie sei in 28 Jahren einmal fremd gegangen + das die Nacht zuvor mit ihm. WEr erzählt mir, wies weiterging + wer der Täter / Täterin war? Danke Euch, Emmi.
Hallo,
weiß einer in welchem tollen Hotel Ballauf beim Klassentreffen abgestiegen ist!?
Ein sehr überkonstruierter Tatort.
Einerseits Werbung für Ruhr 2010, für mich als Fan ok, aber leider ziemlich plump.
Und das Management besteht aus so vielen fiesen und korrupten Typen? Das sieht in Wirklichkeit hoffentlich anders aus.
Schauspielerisch ganz schön. Die Roller der Essener Ermittlerin war nicht gerade als Ruhrgebiets-Sympathieträgerin angelegt – oder schlecht gespielt.
Was war es denn nun für ein Hotel, wo befindet sich das putzig-altmodische Interieur?
Anne
Das war GAR NIX. Mag die Kölner auch aber da wurde doch sehr gestelzt rumgewerkelt. Einige Darsteller wirkten wie aus der Laienspieltruppe…
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Hallo,
also viele meinen es wäre das Hotel: Hugenpoet aber es war Schloss Baldeney, war auch gerade zur Ruhr 2010 eröffnet wird.
Gruß
Gerald
Das war zwar das Schloss Baldeney bei den Außenaufnahmen. Die Innenaufnahmen müssen aber woanders gedreht worden sein. Die Immobilie steht nämlich schon länger leer.
Gruß Christian
Hallo Fan-Gemeinde, die Innenaufnahmen des Hotels wurden auf Schloß Gymnich gedreht. (Auskunft Pressestelle WDR) Gehört den Kelly´s – die dort auch wohnten – homepage ist allerdings nicht aktuell bzw. läßt sich nicht aufrufen. Gruß Kommissar Foerster
Danke Kommissar Foerster…
Die Kölner sind immer großartig. Leider konnten sie den Tatort dieses Mal nicht über die schwach-peinlich Story hinwegheben.
Es ist hier alles schon gesagt zu diesem Promo-Film.
Dieses Täterprofil, “krimineller Kommissar” ist schon
lange überreizt und daher nur noch albern u. nervig.
Negativ für mich, ich plane dies Jahr selbst das
(fast, gab’ schon mal ein halbes) 1. Klassentreffen
nach “35 Jahren Schulende” im Heimatdorf, 7000 Seelen.
Der Film tat auch alles, für den Versuch, seinen Zuschauern
die Lust auf “Klassentreffen”
extrem nachhaltig und für immer auszutreiben.
LG Peter, Berlin
Hallo, gibt es eine Liste mit den Musiktiteln, die bei diesem Tatort verwendet wurden?
Gruß Heinrich
weiß jemand von Euch wie der Titel heißt, der während dem Klassentreffen im Hintergrund lief? Hohe Frauen-Stimme am Anfang! Vielen Dank!
Der Kölner Tatort war wieder super!
Heike
das war mal wieder einer der schlechten…..!
diese häufigen beziehungs – tatorte machen einen ganz
griesgrämig.
einmal wird papa abgeknallt, dann tochter entführt, die
kommissare selbst entfühert……und das in vielfältiger
anzahl. einfach entsetzlich und langweilig. ein biss -
chen mehr phantasie.
genauso schlimm rechte szene – und obdachlosen – tatorte…
und dann noch als verdeckte ermittler…………!
so`n unsinn !
grüsse
gjb
Wann wird Ballauf Schenk endlich gestehen, dass er eine Ex-Frau und drei Kinder hat? Die Reklame für dieses 2010 Gedöns hat so genervt, dass ich der Veranstaltung sicher fern bleibe. Schlechte PR MUSS bestraft werden.
Die Relativierung aller Werte unserer Gesellschaft führt in den Krimis dazu, daß jeder einmal dran ist als Täter, Opfer, Zeuge, Kommissar, Richter, Staatsanwalt. Täter wissen nicht mehr, was an ihren Aktivitäten gesetzwidrig sein sollte, im Grunde gar nichts, sind sie doch Opfer, meist der gesellschaftlichen Verhältnisse, manchmal auch ihres jähzornigen Vaters, der ebenfalls Opfer der gesellschaftlichen Verhältnisse ist. Kommissare geraten ins Schleudern, gegen wen oder was sie ermitteln sollen.
Die Zeiten, da in Krimis die Täter so richtig satt gegen Gesetze verstoßen, die aber ihnen, den Ermittlern und den Krimi-Zuschauern bewußt sind, diese Zeiten sind in den öffentlich-rechtlichen Anstalten vorbei. Dort herrscht Bewußtlosigkeit.
Vielleicht gelingt es einem dem Zeitgeist verpflichteten Drehbuchautor bald, einen Krimi zu kreieren, in dem alle Mitwirkenden alles gleichzeitig oder nach&nach sind: Täter, Opfer, Zeuge, Kommissar, Gerichtsmediziner, Richter, Staatsanwalt.
Ich verspreche, daß ich mir einen solchen Tatort bestimmt ansehen werde.