Tatort Folge 007: Kressin stoppt den Nordexpress

In der Episode „Kressin stoppt den Nordexpress“ wird der Zollfahnder Kressin durch seinen Chef nach Kopenhagen geschickt. Er soll sich in diesem Tatort über die Methoden von Pornoschmugglern informieren. Doch Kressin wird viel früher als erwartet nach Köln zurückgerufen. Kressin nimmt den Nordexpress, da alle Flüge ausgebucht sind.

Die beiden Schwerverbrecher Katolli und Brockhoff sitzenim Tatort  „Kressin stoppt den Nordexpress“ auch in diesem Zug. Sie hatte man in Schweden verhaftet und nun werden sie von drei Kriminalbeamten nach Köln gebracht. Doch als sie auf deutschen Boden sind, häufen sich einige merkwürdige Vorkommnisse und Kressin muss im Tatort „Kressin stoppt den Nordexpress“ bald feststellen, dass sich im Zug eine gefährliche Bombe befindet. Sie soll auf raffinierte Art und Weise die Befreiung von den beiden Schwerverbrechern vorbereiten und ermöglichen.

Besetzung der Tatort – Folge „Kressin stoppt den Nordexpress“:
Zollfahnder Kressin – Sieghardt Rupp
Pernille – Yvonne Ingdal
Sievers – Ivan Desny
Zollrat – Hermann Lenschau
Höffgen – Edgar Hoppe
Brockhoff – Hannes Andersen
Bruno – Imo Heite
Doppel-Otto – Karl-Heinz Otto
Katolli – Siegfried Fetscher
Kaufhold – Wolfgang Groenebaum
Olivia – Uta Levka
Pastörchen – Dieter Wagner
Severin – Dieter Ohlendiek
Salomon – Allan Evans
Markowski – Wolf Schlamminger
Erwin – Heinz Günter Kilian
Birgit – Gitte Haenning
Antonio – Nino Korda
Chief – Wolfgang Kaehler

Stab
Regie: Rolf von Sydow
Kamera: Franz Rath und Jürgen Jürges
Buch: Wolfgang Menge
Musik: Klaus Doldinger

Erstausstrahlung der Tatort – Folge „Kressin stoppt den Nordexpress“: 02.05.1971
Bild: NDR/WDR

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3 Kommentare

  • Friedrich Nahrgang
    7. Februar 2008 - 00:31 | Permalink

    Besonders spannend ist hierbei, wie die Ganoven versuchen, ihre Komplizen aus dem Zug zu befreien. Da ich meistens im Sommer immer mit der Fähre von Puttgarden nach Rødby und umgekehrt fahre, finde ich die Aufnahmen von dem Fährhafen und den Schiffen besonders interessant. Die Telefonzelle am Bahnhof in Puttgarden, von der aus einer der Ganoven telefonierte, gibt es heute noch. Bei einer Tagesfahrt, die ich einmal nach Fehmarn unternommen hatte, hatte ich genau von dort aus einen Freund von mir angerufen.
    Besonders dramatisch war natürlich die am Schluss die Szene, wie schließlich in letzter Minute man die Befreiung der Ganoven aus dem Zug durch ihre Komplizen doch noch verhindern konnte.

  • emilio largo
    3. März 2010 - 17:58 | Permalink

    just gesehen, einfach genialer tatort. passender weise der tatort nr. 007

  • Manuela Hertel
    2. Oktober 2011 - 18:38 | Permalink

    Das witzigiste bei allen “Kressin “-Tatorten (bis auf “Tote Taube in der Beethovenstraße”) sind die Wortgefechte zwischen Kressin (warum hat der Mann keinen Vornamen bekommen?) und seinem Chef, dem Herrn Zollrat (und warum hat der nicht einmal einen Familiennamen bekommen?)

    Die Ratlosigkeit, mit der Hermann Lenschau auf das Auftreten seines Untergebenen reagiert, ist immer wieder köstlich zu beobachten. In “Kressin und der Laster nach Lüttich” meint der Zollrat: “Wenn ich nicht wüßte, wer Sie sind und mir jemand erzählen würde, dieser Mensch ist im öffentlichen Dienst, ich glaube, ich würde am Staat verzweifeln!”

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