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11 Mar 2010 | immer informiert dank RSS

Kommissare

Hier findet ihr eine Liste der Tatortkommissare, wir hoffen es ist übersichtlich:

Max Ballauf


Der Kommissar Max Ballauf:

Nach seinem Einsatz in Düsseldorf an der Seite von Hauptkommissar Flemming, absolvierte Max Ballauf eine Spezialausbildung bei der Drogenfahndung in Florida. Seit seiner Rückkehr ist der Sunnyboy von einst kritischer und distanzierter geworden, mit geschärftem Blick für die Hintergründe und die Grenzen der Strafverfolgung. Über mangelnden Zuspruch des anderen Geschlechts kann sich Max Ballauf nicht beklagen, was ihn auch schon mal in brenzlige Situationen bringt. Seit er die 40 überschritten hat, hinterfragt er schon mal häufiger seinen Lebensstil als Single und Dauerbewohner einer kleinen Pension.

Der Schauspieler Klaus J. Behrendt:

Klaus J. Behrendt wurde in Hamm/Westfalen geboren. Mit 21 nach Hamburg zur Schauspielschule, mit 24 Jahren der erste Filmauftritt, mit 25 dann ein Engagement am Schauspielhaus Bremen: So zielstrebig ging Klaus J. Behrendt seine Karriere an. Es folgte 1989 der erste Tatort-Auftritt noch mit Kommissar Horst Schimanski, anschließend sah man ihn auch bei Ermittlungen des Düsseldorfer WDR-Gespanns Flemming/Koch, bevor er als Kriminalhauptkommissar Max Ballauf in Köln die Spurensuche aufnahm.

Frank Thiel


Der Kommissar Frank Thiel:

Frisch geschieden und ohne Führerschein hat sich Hauptkommissar Frank Thiel aus Hamburg nach Münster versetzen lassen. Er ist jetzt Anfang 40 und gern Polizist. Das kann allerdings sein Vater, ein alt-68er Taxifahrer, nicht nachvollziehen. Von dem “Verein”, bei dem sein Sohn die Brötchen verdient, will der in die Jahre gekommene Revoluzzer nichts wissen.
Thiel ist kein Mann der großen Worte, Aufregungen sind ihm verhasst, er beobachtet gern in Ruhe und trifft seine Entscheidungen eher aus dem Bauch heraus. Statussymbole bedeuten ihm nichts. Seine Marke ist Unauffälligkeit. Er fährt mit dem Fahrrad zum Dienst, Martinshorn und Blaulicht überlässt er gern seiner jungen Assistentin Nadeshda Krusenstern. Sein Pech ist, dass er eine Wohnung gefunden hat, die ausgerechnet seinem Rechtsmediziner gehört, mit dem er nun Tür an Tür wohnt, so dass er sich dem eigenwilligem Charme von Professor Boerne nur schwer entziehen kann.

Der Schauspieler Axel Prahl:

Axel Prahl wurde 1960 in Eutin geboren. Nach dem Studium an der Schauspielschule Kiel wirkte er in zahlreichen Kino-, Fernseh- und Theaterproduktionen mit. Bekannt wurde Prahl 1998 durch seine Nebenrolle in Andreas Dresens Kinofilm “Nachtgestalten”. Sein kurzer Auftritt als Polizist war dabei so überzeugend, dass Prahl seitdem häufig in Ermittlerrollen zu sehen war, so in Marc Rothemunds “Die Hoffnung stirbt zuletzt”, in Esther Gronenborns “alaska.de”, Mark Schlichters “Liebe und Verrat” und Lars Beckers “Rette Deine Haut”. Für seine erste Fernsehhauptrolle in Andreas Dresens “Die Polizistin” erhielt er 2001 den Adolf Grimme Preis in Gold. Für den Kinofilm “Halbe Treppe” wurde er mit dem Silbernen Bär ausgezeichnet.

Klara Blum


Die Kommissarin Klara Blum:

Klara Blum ermittelt am Bodensee, in ihrer Heimat Konstanz. Sie ist eine Kommissarin zum Anfassen. Eine Psychologin mit Witz, die Täter mit sanfter Intelligenz und Verführungskraft zur Strecke bringt. Sie operiert mit Vertrautheit, denkt sich in die Profile der Verdächtigen hinein, ahnt deren nächste Schritte, kommt ihnen zuvor.
Klara Blum ist harmonieorientiert. Sie bleibt keineswegs kalt angesichts der Spuren von Unverständnis und Schmerz, die ein Kapitalverbrechen hinterlässt. Eine Künstlerin der Verhörtechnik, zäh und unerbittlich. Von beeindruckender Kondition. Sie wird nicht müde, wenn es darum geht, die Hintergründe des Verbrechens zu durchleuchten.
Klara Blums Ehemann war ebenfalls bei der Konstanzer Kriminalpolizei, er wurde im Dienst erschossen. Seitdem lebt Klara allein in ihrem Haus am See.
Unterstützt wird sie von Kai Perlmann, ihrem jungen, aufgeweckten Kollegen. Zwei Lebenskonzepte begegnen sich hier. Perlmann liebt Coupés und lebt stets ein wenig über seine Verhältnisse. Es halten sich hartnäckige Gerüchte über die Höhe seines Dispokredites. Klara Blum hingegen steht zu ihrem ganz anderen Geschmack. Dem alten Japaner, den sie, zu faul, abends vor der Garage stehen lässt. Und ihren einsamen, mitunter zweisamen Salsa-Tänzen nachts auf der Veranda, an einem späten Sommerabend über dem Bodensee.

Die Schauspielerin Eva Mattes:

Eva Mattes begann schon als Zwölfjährige als Synchronsprecherin beim Fernsehen und mit ersten Rollen im Theater. Anfang der 70er begann ihre Karriere im Neuen deutschen Film mit Filmen von Michael Verhoeven und Reinhard Hauff, es folgten die ersten Filme mit Rainer Werner Fassbinder. 1972 wurde Eva Mattes ans Deutsche Schauspielhaus Hamburg engagiert, wo sie bis 1979 Ensemblemitglied war und wo ihre bis heute andauernde Zusammenarbeit mit Peter Zadek begann. 1985 bis 1992 war sie neben der Arbeit für den Film wiederum am Schauspielhaus Hamburg, danach spielte sie vor allem in Berlin. Gastrollen u.a. am Akademietheater Wien, an den Münchner Kammerspielen und am Burgtheater Wien. Eva Mattes gilt als eine der bedeutendsten Bühnendarstellerinnen ihrer Generation und wurde vielfach ausgezeichnet, darunter mit Bundesfilmpreisen, der Goldenen Palme für die beste Nebenrolle als Marie in “Woyzeck” (1979), dem Deutschen Darstellerpreis “Chaplin-Schuh” (1983) und dem Schauspielerpreis des Internationalen Filmfestivals in Valenciennes 2000 für “Otomo”. 2002 erhielt sie den deutschen Fernsehpreis als beste Nebendarstellerin für “Das Sams”. 2003 und 2004 war Eva Mattes in der “Dreigroschenoper” am St.-Pauli-Theater Hamburg zu sehen. Am selben Theater fand im Januar 2005 auch die Premiere ihres musikalisch-literarischen Programms “Und über uns der Himmel” statt.

Lena Odenthal


Die Kommissarin Lena Odenthal:

Konfliktstark und meinungsfreudig, frei von Angst und engagiert für die Sache: mit Hauptkommissarin Lena Odenthal ermittelt bei der Kriminalpolizei Ludwigshafen eine Frau, die vielleicht nicht jederzeit an die Ordnung glaubt, aber immer für das Recht kämpft. Besonders, wenn es um das Recht der Schwächeren geht. Lena Odenthal liebt die Herausforderung und den Kampf, sie hasst es, wenn sie nicht verhindern kann, dass ein Mensch zu Schaden kommt. Zwar ist sie mit den Jahren besonnener und weniger aufsässig geworden, aber sie hat nichts von ihrem Engagement und ihrer Kraft verloren. Zivilcourage ist ihr eine Selbstverständlichkeit, kriminalistisches Gespür und Zähigkeit setzt sie ein, um die Täter zu überführen. Nicht selten geht sie dabei bis an die Grenzen ihrer Kräfte und manchmal auch etwas darüber hinaus.
Lena Odenthal ist dynamisch, nicht nur auf ihrer Laufstrecke. Sie hat kein Problem damit, sich mit Männern anzulegen, die um einiges größer sind als sie, und keine Schau, im richtigen Moment zur Waffe zu greifen. Kompromisse sind ihre Sache nicht, eher nimmt sie in Kauf, sich auch mal zu irren. Tough genannt zu werden, stört sie nicht, im Gegenteil. Eine einsame Wölfin aber ist sie nur noch in Ausnahmefällen, mit Mario Kopper hat sie einen verlässlichen Freund und Kollegen an ihrer Seite, dem sie vertraut und der sie im Notfall auch mal vor sich selber schützen kann. Lena kann sich sehr gut alleine behaupten – doch gemeinsam sind sie unschlagbar.

Die Schauspielerin Ulrike Folkerts:

Ulrike Folkerts studierte 1982 bis 1986 an der Hochschule für Musik und Theater in Hannover. 1986 bis 1988 war sie im Engagement am Staatstheater Oldenburg, danach übernahm sie Gastrollen an verschiedenen Theatern, 2001 stand sie mit den “Vagina-Monologen” auf der Bühne.
Seit 1989 verkörpert Ulrike Folkerts die Ludwigshafener Tatort-Kommissarin Lena Odenthal, für ihre Darstellung sprach ihr das Publikum 2002 den Bambi als beliebteste deutsche TV-Kommissarin zu. 2005 wird Ulrike Folkerts in Salzburg zu sehen sein: in Christian Stückls “Jedermann”-Inszenierung verkörpert sie als erste Schauspielerin in der Geschichte der Salzburger Festspiele den “Tod”.

Thorsten Lannert


Der Kommissar Thorsten Lannert:
Thorsten Lannert braucht ein neues Leben. In dem alten ist zuviel passiert, das er nicht mehr reparieren kann. Lannert ist nicht der Typ Polizist und Mann, der den Kopf in den Sand steckt. Man muss ihn schon vierteilen, damit er nicht wieder aufsteht. Und selbst dann ist das noch nicht sicher. Aber manchmal gibt es Dinge, die unumkehrbar sind. Genau die sind ihm passiert.
Lannert ist das, was man neudeutsch “streetwise” nennt. Er hat von der Pike auf angefangen, er war immer auf der Straße, er hat sich im Job nicht hochgearbeitet, sondern durchgebissen. Zuletzt war er verdeckter Ermittler in Hamburg. Vier Jahre lang. Länger als zwei Jahre lässt man einen VE normalerweise nicht draußen in der Kälte. In Hamburg war Lannert ein wichtiger Mann. In Stuttgart beginnt der Hauptkommissar als ein Niemand.
Andere hätten den Dienst quittiert oder wären Dauergäste in einer psychiatrischen Anstalt geworden. Lannert hat sich verboten, ein verbitterter Mann zu werden. Denn er hat Witz, er hat den Schalk im Nacken. Im Grunde ist er ein lebenslustiger Typ. Und seine Selbstdisziplin sorgt dafür, dass er nicht zurückblickt. Meist gelingt ihm das. So kommt er rüber als ein harter, aber wohlwollender Polizist. Nur manchmal, in einer Geste, in einem Blick, können wir kurz in ihn hineinschauen. Sekundenbruchteile lang. Und wir wollen nicht alles wissen, was wir da gesehen haben.
Thorsten Lannert ist kein Teamplayer, denn sein auf der Straße erworbenes Misstrauen sitzt so tief, dass er niemandem wirklich traut. Nicht mal seinem Briefträger. Instinktmensch ist die Bezeichnung, die am ehesten auf ihn zutrifft. Lannert kennt die Paragraphen ebenso gut wie Sebastian Bootz, aber im Zweifelsfall hört er auf seinen Bauch. Mehr noch: Im Konflikt zwischen seiner persönlichen Moral und dem Gesetz droht das Gesetz manchmal ins Hintertreffen zu geraten.
Lannerts Menschenkenntnis und seine Erfahrung bringen etwas mit, was Bootz sich bisher nur theoretisch erschließen kann: Verständnis für den Täter. Thorsten Lannert hat einen wunden Punkt: Kinder. Wenn es um Kinder geht, sind Polizisten plötzlich besonders sensibilisiert. Für Lannert trifft das in Potenz zu. Steht ein Kind auf dem Spiel, gehen bei Thorsten Lannert komplett die Lichter aus.

Der Schauspieler Richy Müller:

Richy Müller, gebürtiger Mannheimer, erlebte seinen Durchbruch als Schauspieler 1978 mit der Leonie Ossowski-Verfilmung “Die große Flatter”. Es folgten u. a. Reinhard Hauffs “Der Mann auf der Mauer” oder Roland Emmerichs “Das Arche Noah Prinzip”. Nach einer Reihe von Rollen als raubeiniger Macho spielte der ehemalige Leistungsturner in den 80ern vorwiegend Theater.
Wieder vor die Kamera zurückgekehrt, überzeugte er als Charakterdarsteller in einer Vielzahl von Rollen unterschiedlichster Genres, u. a. mit Hauptrollen in “Irren ist männlich” von Sherry Hormann, “Die innere Sicherheit” von Christian Petzold, “Farland” von Michael Klier, “Unsere Mutter ist halt anders” von Franziska Buch oder markanten Nebenrollen wie in Thomas Durchschlags Film “Allein” oder 2005 in zwei SWR-Koproduktionen: “Nicht alle waren Mörder” von Jo Baier und Chris Kraus’ vielfach ausgezeichnetem Kinofilm “Vier Minuten”.
Gregor Schnitzlers Gudrun Pausewang-Verfilmung “Die Wolke” mit Richy Müller in einer der Hauptrollen, ebenfalls 2005 gedreht, war 2006 in den Kinos zu sehen. 2006 stand der Schauspieler für “Noch ein Wort und ich heirate dich” (Regie Wilhelm Engelhard) vor der Kamera, 2007 für den Abenteuer-Zweiteiler “Die Schatzinsel” in der Regie von Hans-Jörg Thun. Gerade war er in einer der Hauptrollen von “Ein verlockendes Angebot” (Regie Tim Trageser) auf dem Bildschirm zu erleben.

Franz Kappl


Saarbrückens neuer “Tatort”-Kommissar kommt aus Bayern! Maximilian Brückner spielt den Palu-Nachfolger Franz Kappl und ist mit 27 Jahren der jüngste “Tatort“-Kommissar in der Geschichte der renommierten ARD-Krimireihe. Am 7. Juni 2006 fiel die erste Klappe für den “Neuen”, der zuletzt in Dieter Wedels “Papa und Mama” und als Willi Graf in “Sophie Scholl – Die letzten Tage” zu sehen war.

Ein heimtückischer Mord trifft Kriminal-Oberkommissar Stefan Deininger (Gregor Weber) bis ins Mark, denn es handelt sich um seine hübsche Kollegin, die Polizeibeamtin Kathie (Vaile), die am Tatort schrecklich zugerichtet vor ihm liegt. Die Lösung des Falles stellt das Saarbrücker Team mit seinem neuen Chef vor die erste große Bewährungsprobe, von deren Bestehen es abhängt, ob der Bayer Franz Kappl (Maximilian Brückner) sich im Saarland wirklich durchsetzen kann. Zusätzlich stellt sich die Frage, ob der Neue mit dem Rest der Dienststelle – dem ewigen Zweiten Deininger, der Teilzeitsekretärin Gerda Braun (Alice Hoffmann) und dem Kollegen von der Spurensicherung Horst Jordan (Hartmut Volle) – auskommt. Denn schon bei seiner Ankunft hat es Franz Kappl nicht leicht: Er platzt mitten hinein in die Geburtstagsfeier: Stefan Deininger wird 38, und jeder in der Dienststelle geht davon aus, dass er der neue Chef sein wird…

Till Ritter


Der Kommissar Till Ritter:

Till Ritter ist Single, Großstadtcowboy,- das heißt, seine “Nachricht” ist der Widerspruch: gegen Hierarchie, gegen Ungerechtigkeiten, gegen Eintönigkeit. Er ist ein Gefühlsmensch, insofern als er mühelos Zynismus mit Sentimentalität, Coolness mit “verbindet”. Ritter ist irgendwie heimatlos, displaced. Er hat stets (auch!) eine Sehnsucht: nach einer anderen Frau, nach Amerika, vielleicht sogar eine Sehnsucht nach … der Sehnsucht.
Sein Aussehen und seine Kleidung fällt aus dem Rahmen, ist aber nie schmuddelig. Ritter ist sich seiner Eitelkeit bewußt und goutiert das mit einer leisen Ironie.

Der Schauspieler Dominic Raacke:

Dominic Raacke, 1958 in Hanau geboren, findet trotz seiner Einsätze als Till Ritter immer wieder Zeit für andere Rollen. Ob Krimi oder Komödie, er beherrscht beide Genres. Seine Vielseitigkeit stellte der Strasberg-Schüler 1987 im Polit-Thriller “Gambit” unter Beweis, als er dafür den Deutschen Darstellerpreis als bester Nachwuchsschauspieler erhielt. Auch als Autor ist er preisgekrönt: Den TeleStar bekam Raacke 1997 für die Serie “Um die 30″.
Und die Drehbücher zu den Kultfilmen “Die Musterknaben I, II und III” stammen ebenfalls aus seiner Feder. 2004 stand Dominic Raacke gleich für mehrere Produktionen vor der Kamera, darunter “Spezialauftrag: Kindermädchen”, “Der Todestunnel” und “Eva Zacharias”.

7 Kommentare zum Kommissare”

  1. Matthias sagt:

    Für mich sind die Tatorte mit Maria Furtwängler der Favorit, einfach spitze.


  2. Peter sagt:

    Meine Favoriten, die es aber auch ungleich “leichter”
    zu Ihrer “Einsatz-Zeit” hatten, gab’ es doch überragende
    Drehbücher, Bsp. Autoren Herbert Lichtenfeld, Karl-Heinz Willschrei, Menge u.a. und Regisseure vom Schlage eines Wolfgang Petersen, Jürgen Roland, Vilsmaier, Verhoeven u.a.

    stammen zum größten Teil aus der “Goldenen Zeit’
    des “Tatort”, als der legendäre Ruf der Reihe begründet wurde, die 70′er bis Ende 80′er Jahre . .

    Platz 1 Hans-Jörg Felmy – Heinz Haferkamp, wdr
    ” 2 Klaus Schwarzkopf – Finke, ndr
    ” 3 Walter Richter – Trimmel, ndr
    ” 4 Karin Anselm – Wiegand, swf
    ” 5 Werner Schumacher – Lutz, sdr
    ” 6 Götz George – Horst Schimanski, wdr
    ” 7 Manfred Krug – Stoever, ndr
    ” 8 Sieghardt Rupp – Kressin, wdr
    ” 9 Dominic Raacke – Till Ritter, sfb
    ” 10 Ulrike Folkerts – Lena Odenthal, swr

    Auch den Markowitz vom Lamprecht oder den Bühlow, Heinz Drache, sowie den Nagel vom unvergessenen Diether Krebs,
    habe ich mir immer gern angesehen.

    Von den derzeit aktiven Ermittlern sind meine Favoriten
    die Bayern, Batic & Leitmayr, Ballauf & Schenk und
    nicht von ungefähr, nach langer Durststrecke,
    meine Berliner Ritter & Starck . .

    Unterirdisch, grauenvoll und nicht anzusehen:
    die Münster-Komiker, den blasierten Affen Liefers
    in der passenden Boerne-Rolle, Slapstick im Krimi,
    für mich das Allerletzte . . (Sorry, liebe HP-Chefs hier!)

    LG Peter, Berlin


  3. Tom sagt:

    Tja, so unterschiedlich sind die Geschmäcker. Für mich die besten Kommissare sind Ballauf/Schenk, dicht gefolgt von Thiele/Boerner. Die sind einfach so menschlich und sympathisch, und den Humor mag ich eben. Kaum zu ertragen sind die depressiven Frankfurter (Sawatzki/Dellwo), wenn ich die gesehen habe, brauch ich immer ne Therapiestunde anschließend. Auch die Münchner Batic und Leitmayr sind nicht so prickelnd. Merkwürdige Fälle, merkwürdige Dialoge und seltsame Entscheidungen.

    Grüße aus München

    Tom


  4. Uli sagt:

    Ich schau nicht mehr viel Tatort: das ist teilweise so seltsam, dass man nicht mehr mag. Gut ist meistens Furtwängler, wenn’s nicht zu düster wird, sowie Saarbrücken und, wenn sie es nicht gerade übertreiben, Thiele und Börne. Und natürlich die ‘alten’ Felmy, Schwarzkopf.


  5. Krümel sagt:

    Ich kann mich Uli nur anschließen – viele Tatort sind mittlerweile so merkwürdig, dass man oft nicht weiß, worum es eigentlich gehen soll bzw. die Zäh sind wie ein Kaugummi. Nur die aus Münster sind immer klasse:)
    Da schau ich mir die alten Tatort Folgen aus den 70igern und 80igern viel lieber an.


  6. Angieletta sagt:

    Ich schließ mich Uli und Krümel an. Ich bin ein großer Fan von den alten Tatorten denen man mit normalem IQ noch folgen kann. Den neuen Tatorten kann ich ab und an nicht wirklich folgen. Man verliert die Lust wenn alles so extrem konstruiert wirkt. Ich mag vor allem die Münchener und die vom Bodensee. Fand Bienzle total Klasse! Palu hab ich gehasst genauso wie die Tatorte aus Österreich. Was immer geht sind die alten Tatort-Folgen, einfach Klassiker!


  7. Gabi Scharffenberger sagt:

    Heute bin ich 39 Jahre alt, Tatort schaue ich schon ewig.

    Der Stuttgarter Kommissar Ernst Bienzle ist für mich der Beste.
    Auch seine Kollegen aus der Gerichtsmedizin sind einfach klasse.

    Ich schaue Tatort, nicht nur im ARD auch die dritten Programme, bringen immer mal einen der älteren Tatort-Teil- Toll

    IMMER WIEDER GERN !!!!


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